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"Hier ist es zu laut!": dem Verkehrslärm auf der Spur

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Seit langem ist der Verkehrslärm die dominierende Lärmquelle in Deutschland. Der SWR stößt ein neues "Crowd-Science"-Projekt an: Reporterinnen und Reporter dokumentieren an journalistisch ausgewählten Orten die Messungen vor Schulen, Krankenhäusern und KiTas sowie in Kurorten und Wohngebieten. Sachverständige überwachen das Messverfahren. © SWR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung: "Bild: SWR (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Tel. 07221/929-23876, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"

Der SWR kümmert sich zum internationalen Tag gegen den Lärm am 24. April um Anwohnerinnen und Anwohner besonders lauter Straßen

Der SWR kümmert sich zum internationalen Tag gegen den Lärm am 24. April um Anwohnerinnen und Anwohner besonders lauter Straßen. Betroffene können den Lärm vor der eigenen Haustür messen und über ein Onlineformular einen Hilferuf an das SWR Team des Multimediaprojekts "Hier ist es zu laut!" schicken. Das Formular und Tipps zum richtigen Messen sind unter www.SWR.de/zulaut zu finden, ebenso wie Ergebnisse der Messaktion, Wissenswertes und Reportagen zum Thema Verkehrslärm.

Straßenverkehrslärm macht krank

76 Prozent der Bevölkerung fühlen sich durch den Lärm von PKW, LKW und Motorrädern gestört. Lärm ist nicht nur ein Stressfaktor. Viele werden von dem Krach auf den Straßen krank - er führt zu Schlafstörungen und Kreislauferkrankungen. Straßenverkehrslärm ist eines der größten Gesundheitsprobleme: In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind hunderttausende Menschen einem Straßenverkehrslärm ausgesetzt, der nachts 55 Dezibel übersteigt. Nächtlicher Lärm von mehr als 55 dB (A) gilt als gesundheitsgefährdend, doch es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Schutz vor Straßenlärm. Ein entsprechendes Gesetz fordert das Umweltbundesamt.

Mitmach-Aktion

Zum Internationalen Tag gegen den Lärm am 24. April 2019 ruft der SWR seine Zuschauer, Hörer und User dazu auf, zu melden, wo der Straßenverkehrslärm zu laut ist. Über ein Online-Formular auf www.swr.de/zulaut können alle den Hilferuf "Hier ist es zu laut!" an das Redaktions-Team schicken. Auch das Hochladen eines Videos über den vor dem Fenster vorbeirauschenden Verkehr ist möglich. Den Krach kann jeder mit Handy-Apps messen, die ebenfalls auf www.SWR.de/zulaut vorgestellt werden. Außerdem gibt es auf der Webseite eine Anleitung, wie man am besten kalibriert und misst. Der Dezibel-Wert, ein Kommentar dazu, der genaue Messort, das Datum und die Uhrzeit können in das Online-Formular eingetragen werden. Alle Hilferufe werden in den nächsten Wochen auf einer interaktiven Karte vermerkt und online abrufbar sein.

Die SWR Messungen

An den Stellen, an denen der Straßenverkehr am lautesten ist und die Anwohner am meisten leiden, misst das SWR Team mehrere Wochen lang nach. Dabei nutzen die Reporter kalibrierte Messgeräte, die in den Lärmzonen platziert werden. Diese Werte werden auf www.SWR.de/zulaut veröffentlicht und zeigen, an welchen Orten während der Messung der Lärm die Richtwerte überschritten hat und wann dort die Empfehlungen der WHO (nicht) eingehalten wurden. Außerdem suchen die SWR Reporter die für die Einhaltung der Richtwerte Verantwortlichen.

Der Auftakt zum Themenschwerpunkt im Fernsehen und Radio Die SWR Fachredaktionen Wissen, Umwelt & Ernährung und Auto berichten vom 24. April bis 30. Oktober 2019 über das Thema. Am internationalen Tag gegen Lärm beschäftigen sich im SWR Fernsehen die Nachrichten "SWR Aktuell", "Kaffee oder Tee" und "Landesschau Baden-Württemberg" mit dem Thema Straßenlärm, ebenso wie die Hörfunkprogramme "SWR4" in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie SWR1.

Weitere Infos unter:

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Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel. 07221 929 22285, grit.krüger@SWR.de

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